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cache type Feuerhabichts Rundflug - Schmanddippe cache size

by Feuerhabicht
(Finds: 25  Score: 73)    (Hidden: 2  Score: 7.5)

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Coordinates (WGS-84 datum)
N 50° 34.135'   E 007° 47.115'
This may not be the actual cache coordinate.

Hartenfels,   
Germany    Near By Caches

Hidden On: 08 Mar 2005
Waypoint (Landmark): N0184B
Open Cache:  Non-commercial use only
Cache type:  Multi-Part
Cache size:   Normal

Difficulty: gps gps (easy)
Terrain: gps gps gps half gps (moderate)

Misc: No drinking water! No restrooms (water closets) available Pets are allowed. Parking is available No fees!

Comments:

We have not implemented maps outside of the U.S.A. ... YET!

Additional maps for this cache available at: topozone.com logo    mapquest.com logo

Der kleine Habicht mit dem Feuerschweif hat auf seinen
Rundflug in Hartenfels einen Stop eingelegt. Dort hat er einige Spuren
hinterlassen und wie eine Elster auch noch einen „Schatz“ zusammen getragen.



Könnt ihr die Spuren finden?



Diese Runde ist ca. 2 km lang und der Cache liegt an der 5. Station.

 



Hartenfels



Zweifelsohne bilden der Burgturm
"Schmanddippe" mit der unter ihm liegenden Ortschaft Hartenfels einen
Blickfang in der umliegenden Landschaft.



Hartenfels wird erstmalig im Jahre 1249
urkundlich erwähnt. Dies ist das Jahr, in dem die Besitzerin Gräfin Mechthild
von Sayn die Burg an den Erzbischof Arnold von Trier verkauft. Arnold begann
den Flecken Hartenfels mit einer Mauer zu umgeben. Dieses Werk setzten die
Nachfolger Arnolds fort, so daß daraus ein "oppidum" entstand, eine befestigte
Anlage, eine Stadt, für die der Erzbischof Balduin von Trier im Jahre 1332 auf
der Grundlage der Rechte der Stadt Frankfurt vom Kaiser Ludwig dem Bayern die
Stadtrechte erwarb



Die Bürger erhielten Rede- und
Schatzungsfreiheit, das heißt, sie waren von Abgaben und Belegungen anderer Art
frei, allerdings unter der Bedingung, die Pforten, Mauern und Gräben der Burg
in Ordnung halten zu müssen. Den Amtmännern, welche die Schlüssel der Tore
hatten, war Gehorsam zu leisten.



Eine Raubritterburg war Hartenfels nie
gewesen, jedoch hat ihr Vorhandensein den Hartenfelsern ein mehr als
beruhigendes Gefühl der Macht verliehen.



Ansonsten aber erfüllte die Burg den Zweck,
zu dem sie erworben wurde: Sie diente dazu, den Westerwäldern und insbesondere
dem gelegentlich aufmüpfigen Westerwälder Adel zu zeigen, wer die Macht im
Lande habe. Dies stand nicht im Widerspruch zu ihrer zweiten bedeutenden
Aufgabe als Schutzeinrichtung, die von hilfesuchenden Kaufmannszügen, Reisenden
oder auch entflohenen Leibeigenen in Anspruch genommen werden durfte.



Nachdem die Erzbischöfe von Trier ihr Land,
wie wir heute sagen würden 'im Griff hatten' und die Zeiten des Faustrechts
vorüber waren, verlor die Burg rasch an Bedeutung, hätte aber auch im Falle
einer ernsthaften Belagerung solch einer nicht lange standhalten können, da sie
über kein eigenes Wasser verfügte. Bei einer Untersuchung im Jahre 1996 konnte
ein größeres Vorkommen an Ton entdeckt werden, der vielleicht einstmals den
Boden einer unterirdischen Zisterne ausgekleidet hatte; aber dies ist nur eine
Vermutung.



Wahrscheinlich ohne Verteidigungschancen sah
sich Hartenfels im Jahre 1594 der Besatzung von 2 000 Reitern und 500 Mann
Fußvolk ausgeliefert, die zu einer Freibeutertruppe schottischer, irischer und
holländischer Herkunft gehörten und plündernd und wüstend von Oppenheim durch
den Camberger Grund über Diez nach Hartenfels gelangten und hier vermutlich für
eine Woche "Quartier" bezogen. Dieser einwöchige Aufenthalt, der mit
dem Abbrennen der Ortschaft zu Ende ging, bedeutete den totalen Ruin für die
Bürger von Hartenfels. Ob die Burg durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen
wurde, ist nicht bekannt.



Es kamen neue Herren, und nach der
Herrschaft der Freiherrn von Dehrn kam Hartenfels zum Herzogtum Nassau. Nach
dem großen Brand vom 20. Mai 1863 mußte das Dorf schnell wieder aufgebaut
werden, wobei die Scheunen, um die Ernte unterbringen zu können, den Vorrang
genossen. Es arbeiteten damals ca. 300 Arbeiter - wohl überwiegend Handwerker -
beim Wiederaufbau der Gebäude. Verständlicherweise bediente man sich dabei des
am nächsten befindlichen Baumaterials, nämlich der Steine von Burgmauer und
Turm.



Es gab auch den Vorschlag, den Turm ganz
abzureißen. Dem aber widersetzte sich die preußische Regierung und stellte eine
größere Summe für Renovierungsarbeiten zur Verfügung. Mündlichen
Überlieferungen nach mußte der Turm ständig bewacht werden, um ein weiteres
Abtragen zu verhindern. Angaben des Amtes SeIters sprechen davon, daß der Turm,
dessen Höhe heute ca. 24 m beträgt, noch nach dem Verbot, weitere Steine
abzutragen, 28 m hoch war. Daraus wäre zu schließen, daß irgendwann mal nach
Abzug der Wachmannschaft erneut nach den Steinen die Hand ausgestreckt wurde,
was niemand zu verdenken war.



Inzwischen ist wohl hinreichend bekannt, daß
die jeweils höhere Etage des Turmes durch eine in der 2 m dicken Wand
befindliche Treppe zu erreichen war, deren Fortsetzung auf der
gegenüberliegenden Seite in der Mauer lag und nur durch das Durchqueren des
Turminneren zu erreichen war. Verteidigungstaktisch einerseits klug, aber auch
gefährlich, da ein möglicher Belagerer lediglich den Fußboden eines Stockwerkes
zu entfernen brauchte, um die darüber befindlichen Verteidiger zur Aufgabe zu
zwingen.



Bemerkenswert ist, daß das Turminnere nur
durch eine in etwa 10 m Höhe liegende Öffnung zu erreichen ist. Unterhalb
dieses Einstiegs befand sich das Verlies. Aus der Lage der Einstiegsöffnung ist
zu folgern, daß die Burgmauern auch etwa 10 m hoch gewesen sein mußten. Über
die Höhe der Stadtmauern, die im 18 Jh. 40 "Pflüge"
(=landwirtschaftliche Anwesen) umschlossen, sind keine Angaben vorhanden.



Bei der Frage, wie alt die Burg sei, tappen
wir weiterhin im Dunkeln. Auf jeden Fall wird sie älter als 700 Jahre sein.



Auf jeden Fall ist der Turm ein standhafter
Zeuge dieser längst vergangenen Zeiten. Kein Wächter späht heute vom
Turmstübchen in die Ferne, aber auch kein gewappneter Reiter zieht mehr mit
Genossen vor die Tore von Hartenfels, um da "eine name" zu machen.
(zu plündern)



In den Jahren 1964 und 1995 fanden
Renovierungen des Turmes statt. Ebenfalls 1995 wurden die Flächen um das
Burgplateau herum freigeschnitten, wodurch das vorhandene Gemäuer weithin
sichtbar wurde. Seit ein paar Jahren wird der Turm angestrahlt und zu
Weihnachten mit einem Weihnachtsbaum bzw. mit der Stilisierung eines solchen
ausgestattet.


 



Da ihr nicht einfach auf einem Ast landen könnt, eine
Parkmöglichkeit ist bei obigen Koordinaten. Oder am Strassenrand in der Nähe
der 1. Station.

1. Station (geh in die Hocke und schau dich um, dann siehst die Spur, aber nicht am Boden)



N 50° 34.202



E 007° 46.888



Ab hier müßt ihr den Spuren folgen..... (kleine von mir angebrachte Alu - Schildchen mit Koordinaten des nächsten Punkts)




 




Zwischen Station 2 (am Fuße eines Baumes) und Station 3 (Schild) empfiehlt es sich, durch die Gassen zu gehen.




 




Die Koordinaten für Station 4 müßt ihr mit Hilfe des Schildes (Station 3) berechnen:



A=1, B=2, C=3...... Buchstabe
= BS



A: 6. BS –
(2* 3.BS)



B: 3. BS –
1. BS



C: 3. BS +
A



D: 4. BS + A



E: 4. BS




 




N 50° 34.ABC



E 007° 46.DAE




 





Unterhalb der 4. Station führt ein Pfad zum Cache





 



 




Wenn ihr den Cache gefunden habt, vom Weg aus gesehen
von der rechten Seite bergen und anschließend wieder genauso verstecken. Danke



 



Bild von der Ruine Hartenfels

Rock am Turm ist jedes Jahr Pfingsten




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CACHE LOGS - May contain hints(spoilers)!   

I found it! 08 Nov 2005 by  mrsandman  (Finds: 221  Score: 822.5)    (Hidden: 5  Score: 21)
    Open Log:  Non-commercial use only

Zum vierten Mal war ich heute am Startpunkt - mit der festen Gewissheit, dass dies nicht das letzte Mal sein würde.
Beim ersten Mal war der Pfosten mit den Startkoordinaten verschwunden, drei Tage später wurde ein Foto vom Startpunkt für Verena angefertigt.
Nachdem der Cache endlich wieder freigegeben war, hatte ich Mitte Oktober auf dem Rückweg vom Gräbersberg leider die neue Startkoordinate nicht dabei - habe ich natürlich erst vor Ort gemerkt...
Heute also der vierte Besuch, allerdings mit einem engen Zeitfenster von nur einer Stunde. Nach dem, was man so gelesen und gehört hatte, konnte ich nicht erwarten, dass dies ausreichen würde, doch nach 45 Minuten war ich schon wieder zurück am Auto (obwohl ich vom Final keine Abkürzung genommen habe).
Alle Stationen konnte ich dank exakter Koordinaten sofort finden, nur am Cache erwartete ich mich ein bisher noch nicht gesehenes Versteck und eine simple, aber sehr effektive Tarnung - die wurde erst beim zweiten Nachschauen an der richtigen Stelle geknackt.

Vielen Dank für den schönen Spaziergang bei sonnigem Herbstwetter

mrsandman (heute nur Nino)

IN: Schweißtuch
OUT: Auto

Note 03 Oct 2005 by  Woewarianer  (Finds: 28  Score: 85)    (Hidden: 1  Score: 2)
    Open Log:  Personal use only

Das war wohl nix.
Wir hatten uns mit den Gindlhörnchen zum gemeinsamen Cachen getroffen. Doch leider hatten wir hier bereits an der ersten Stage kein Glück.
Alles Ducken und Knien half nichts, kein Schildchen zu sehen.
Nachdem die Grundstücksbesitzerin auftauchte, trollten wir uns leicht enttäuscht.
Wir gingen eigentlich davon aus, das Stage 1 wieder vorhanden ist, da laut Log von Merowech der Habichthorst wieder in Ordnung gebracht wurde.
Na ja, vielleicht braucht man hier nicht bloß Habicht-, sondern Adleraugen?

I found it! 23 Sept 2005 by  Merowech  (Finds: 69  Score: 217.5)    (Hidden: 17  Score: 48.5)
    Open Log:  Personal use only

So, heute im zweiten Versuch endlich geschafft!
Es traff sich, dass der Feuerhabicht in seinem Horst verweilte
um sein Nest in Ordnung zu bringen, so konnte er ein wachsamen Auge auf meine Suche werfen.
Um die Schildchen zu finden braucht man schon gute Augen und einen guten Spürsinn.
Beim ersten Versuch hatte ich das Schildchen von dem Startpunkt nicht gefunden und so gesucht.
Heute mit Koordinaten musste ich feststellen,dass ich beim ersten Versuch mit meinem Spürsinn dem Cache nahe gekommen bin, einen halben Meter weiter und etwas höher und ich hätte ihn damals ohne Koordinaten gefunden!
Auf dem Rückweg ganz nette Einwohner getroffen und auf der Bank unter der Linde noch einen netten Plausch mit ihnen gehalten und über sehr interessante Tratitionen aufgeklärt worden.
Im Gegenzug haben wir ihnen das Geocachen erklärt.
No Trade

I found it! 26 May 2005 by  koblenzer  (Finds: 190  Score: 761)    (Hidden: 0  Score: 0)
    Open Log:  Unrestricted

So, endlich erledigt. Heute im zweiten Anlauf direkt zur 4. Station. Dort diesmal das gefunden, was gefunden werden sollte. Der Cache war dann auch ohne Spoilerfoto (hatte ich vergessen) zügig gefunden.
Nichts getauscht.

I found it! 13 Mar 2005 by  Nippes-Crew  (Finds: 66  Score: 243)    (Hidden: 0  Score: 0)
    Open Log:  Unrestricted

GAMMA TEST erfolgreich!!! :-)

( Heute als Erster so gegen 16:00 gefunden)

An sich ein schöner Cache - Wegbeschreibung sollte überarbeitet werden, speziell der Punkt zwei und drei.

Ein kleiner Tip an alle: "Bei Station 4 findet ihr nicht den eigentlichen Cache, sondern nur einen Hinweis darauf.
Um diesen Hinweis zu finden, müsst ihr nicht über das Geländer!"

Auf jeden Fall ein schöner "Wäller-Cache"! ;-)

-The Crew-

In: Schwimmkerzen
Out: TB

I couldn 12 Mar 2005 by  koblenzer  (Finds: 190  Score: 761)    (Hidden: 0  Score: 0)
    Open Log:  Unrestricted

Auf den FTF verzichtet, da vor Ort in sehr dichter Finalnähe mehrere Männer mit der Motorsäge Aufräumarbeiten am durchführen waren. Komme sicher bei Gelegenheit wieder, dann wird vermutlich auch weniger Schneetreiben sein.


 

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