cache type Hoepkens Ruh cache size

by Chris_HB
(Finds: 1   Score: 2)   (Hidden: 3   Score: 8.5)

  
Coordinates ( WGS-84 datum )
N 53° 05.932'   E 008° 56.383'

Hodenberg
Germany    Near By Caches

Hidden On: 05 Sept 2004
Waypoint (Landmark): N01367
Cache type:    Normal
Cache size:    Normal


Difficulty:   gps (easy)
Terrain:   gps (easy)

Misc: Drinking water available. There are restrooms (water closets) available Disabled access. Pets are allowed. Parking is available No fees!

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Höpkens Ruh




Ein großes Schild aus Holz mit der Aufschrift „Höpkens Ruh“ hängt über dem Parkeingang.
Das Schild hat der Bremer Tabak-Kaufmann und Kapitän Johann Höpken in seinem Testament zur Bedingung gemacht.
Vor 110 Jahren schenkte er sein Landgut der Stadt Bremen.
Die Ursprünge des Parks gehen zurück ins 18. Jahrhundert: Jacob Friedrich Schulz verwandelte damals ehemaliges Bauernland
in eine idylische Parklandschaft.

Der Park in Oberneuland hat viele Gesichter
Weiträumige Wiesen, über die man den Blick schweifen lassen kann. Eine tiefe Eichenallee, an deren Ende weiße Brücken leuchten. Aber auch lauschige Plätze an verspielten Teichen oder unter einem Dach aus Lindenblättern.
All das bietet der Park Höpkens Ruh. Während der Woche haben Besucher den Park in Oberneuland beinahe für sich alleine. Höpkens Ruh hat viele Gesichter.
Die Grünanlage lädt Flaneure zum Entdecken und Verweilen ein.
In Höpkens Ruh steht die Zeit still.
Wenn der Wind durch die 200 Jahre alten Eichen säuselt, auf schattigen Teichen sanft die Entengrütze schaukelt und an den Ufern betagte Sumpfzypressen ihre Luftwurzeln wie Kobolde aus dem Boden strecken, fühlen sich die Besucher wie an einem verwunschenen Ort.
Vieles ist hier noch wie vor 200 Jahren, als der Jurist Jacob Friedrich Schultz dem Park seinen romantischen Stil verlieh.
Den Namen verdankt die Grünanlage an der Oberneulander Landstraße seinem Nachfolger Kapitän Höpken, der den Park später testamentarisch an die Stadt vermachte. Seine Bedingung: nichts darf verändert werden. Heute ist Stadtgrün Bremen für die Pflege des alten Anwesens zuständig.

Japanische Tannen, amerikanische Eichen und riesige Zerreichen recken sich gen Himmel, viele sind schon sehr alt.


Vieles gibt es noch zu sehen in Höpkens Ruh:
Der alte Eiskeller, in dem Gastwirte früher ihr im Winter geschnittenes Eis einlagerten, und der jetzt den Fledermäusen gehört. Oder der Teich, in dem 1978 eine Straßenraupe bei Reinigungsarbeiten in einem riesigen Bombenkrater versank.
Höpkens Ruh erzählt Geschichte, und bietet vor allem eins: himmlische Ruhe.


Hinter der Eingangspforte öffnet sich der „Lustgarten“ des Parks:
Alte Eichen, Wiesen, Teiche, prächtige Exoten.
Das grüne Ensemble ist eine gelungene Umsetzung des englischen Gartenstils.
Dieser Stil modelliert das Gelände in landschaftsähnlicher Form und mit fließenden Bewegungen.
Kleine sanfte Hügel wechseln sich ab mit abgesenkten Teichen und großen Bäume.
Die Bäume stehen alleine oder formen Wäldchen.
Durch das ganze schlängeln sich romantische Pfade.
Abgestorbene oder im Krieg zerstörte Bäume wurden neu gepflanzt.
So auch die sieben Linden. Sie bilden einen Kreis und bieten ein schattiges Plätzchen unterm Blätterdach.
Am Teich steht der exotische Maiglöckenbaum.
Ein Busch, der die alten, knorrigen Rhododendronbüsche noch überragt und im Frühjahr mit weißen Blüten übersät ist.Das 18. uns 19. Jhd. war durch eine Sammelwut an ausländischen Gehölzen gekennzeichnet. Die Bremer Kaufleute unterhielten Handelsbeziehungen nach Asien und Nordamerika.
Auf den Rückfahrten brachten sie auch Pflanzen mit.


Höpkens Ruh ist nur 90 Meter breit, aber fast einen Kilometer lang.
Ein gerader, schmaler Pfad führt, unter einem nur halb geschlossenem Blätterdach vom
Lindendom in den „empfindsamen Garten“.
Wie schon vor 100 Jahren lässt sich auf weißen Bänken träumen und den Vögeln lauschen.
Früher lag Hökens Ruh eine gute Reisestunde von der Innenstadt entfernt.
Ausflügler fuhren mit der Straßenbahn bis nach Horn, von dort ging's zu Fuß weiter.
Heute hält der Bus 33 direkt vor dem Park, der für Flaneure, Entdecker und Ruhesuchende gleichermaßen viel bietet.


Für einen Spaziergang sollte man Zeit mitbringen.
Wer hungrig wird, kann sich anschließend in der Gaststätte erfrischen.
Sie steht dort, wo früher das Wohnhaus des alten Anwesens war. Eilige können bis auf ca. 500 Meter an den Cache heranfahren.


Wer Schere und Kleber zur Hand nimmt, wird sich ein Foto des Zielbaumes basteln können.


Der Startinhalt des Caches: Logbuch, Bleistifte, Anspitzer (bitte dies alles nicht tauschen), Leatherman Minitool, Regencape, Lineal, Highliner, Reflektoren, Feuerzeug und der TB-Coin "Hoepkens Gold"


Viel Spaß beim Entdecken dieses kleinen Parks