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cache type Fritzlar Place of historical Interest 1 cache size

by geopirat
(Finds: 7   Score: 24)   (Hidden: 14   Score: 36.5)

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Coordinates ( WGS-84 datum )
N 51° 07.907'   E 009° 16.316'
This may not be the actual cache coordinate.

Fritzlar ,    Hessen   
Germany    Near By Caches

Hidden On: 14 Apr 2004
Waypoint (Landmark): N0102C
Open Cache:    Unrestricted
Cache type:    Multi-Part
Cache size:    Normal

Difficulty:   gps half gps (easy)
Terrain:   gps (easy)
Misc: No drinking water! No restrooms (water closets) available Pets are allowed. Parking is available No fees!

Comments:


We have not implemented maps outside of the U.S.A. ... YET!

Additional maps for this cache available at: topozone.com logo    mapquest.com logo


Mini-Multi mit 2 Stationen zu einem schönen Ort

Fritzlar - eine besondere Stadt. Gehe zum Startpunkt (Cache-Koords). Dort befindest Du Dich im (öffentlich zugänglichen) Innenhof eines historischen Gebäudes. Mit dem Gebäude im Rücken siehst Du auf dem Rasen zwei Reihen historischer Steine. Zähle die Anzahl der Steine (hintere Reihe Anzahl = A; vordere Anzahl = B).
Nun gehe zum Haupteingang (auch direkt vom Hof aus sichtbar) und betrachte die Inschrift in dem "Steinhaus" über dieser Türe. Wieviele Zeilen Text hat es dort (Anzahl Zeilen = C)?


Nun rechne etwas: Der Final liegt außerhalb der Stadtgrenzen an einem anderen historisch (etwas weniger) bedeutsamen Ort mit den Koordinaten N51.08.DEF E009.17.GHI .


Hierbei sei D=A-1 , E=B-1 , F=C-12 ; G=A-4 , H=A+B , I=C-A-B-4 . Die Quersumme von DEF ist 8 und die von GHI ist 11.


Der Weg von Station 1 zu 2 ist kürzer als 3 km Luftlinie. Mit dem Auto dauert dieser Mini-Multi insgesamt ca. 30 Minuten.


Viel Spaß und vielleicht besuchst Du das Gebäude von Station 1 auch mal im inneren.



Infos zu Fritzlar:


Deutschland wurde in der kleinen nordhessischen Stadt Fritzlar geboren.



So provokant das im ersten Augenblick klingen mag, hat die Aussage doch Manches für sich: Als Konrad I., der erste ostfränkische König aus nicht-karolingischen Haus im Jahre 918 die Augen schloss, kamen die Großen des Reiches in der Stadt an der Eder zusammen und schufen mit der Wahl des liudolfingischen Sachsenherzogs Heinrich zu ihrem neuen Herrscher die Grundlage dessen, was einmal sacrum imperium romanum heißen sollte und damit die Grundlage Deutschlands. Fritzlar als Ort der Zusammenkunft hatte sich vor Allem aufgrund der Verkehrsgunst angeboten. Die an der Wahl beteiligten Franken, Sachsen und Thüringer hatten keine weiten Wege auf sich zu nehmen. Zudem war Fritzlar schon in vorchristlicher Zeit ein bedeutsamer Ort gewesen: Eine alte, ehrwürdige Eiche war hier dem Gott Donar geweiht gewesen. Als im Jahre 723 der Missionar Bonifatius den Donar-Anhängern die Übermacht des Christengottes hatte demonstrieren wollen, hatte er die Eiche kurzerhand gefällt. Als Zorn und Strafgericht Donars ausblieben, waren die Heiden von der höheren Effizienz des Bonifatius-Beschützers überzeugt. Aus dem Holz der Donareiche ließ der Missionar St. Petri, die erste christliche Kirche Fritzlars errichten.


Zum Schutze der jungen christlichen Ansiedlung wurde die auf der anderen Seite des Edertals gelegene Büraburg bestimmt, welche zunächst auch den Bischofssitz für die Region aufnahm, bevor St. Petri, inzwischen repräsentativ aus Stein errichtet, im Jahre 747 zur Domkirche erhoben wurde.


Die Salierkaiser Heinrich III. und Heinrich IV. hielten in der leider nicht erhaltenen Kaiserpfalz glanzvolle Hoftage ab. Schon unter Heinrich IV. begann sich der sächsische Norden des Reiches indes zunehmend zu entfremden. Unter Heinrich V. wurde Fritzlar, das noch unter Heinrich IV. an das Erzbistum Mainz gelangt war, gar zu einem der Zentren der Opposition unter Erzbischof Adalbert. Der Norden des Reiches war dem Königtum nun, abgesehen von kurzen Zwischenspielen unter Lothar von Süpplingenburg, Otto IV. oder Wilhelm von Holland, verschlossen und damit sank auch die Bedeutung Fritzlars. Im Jahre 1232 legte Konrad, der ludowingische Landgraf von Thüringen, die Stadt in Schutt und Asche. Die damals vielbeachtete Freveltat wurde von Konrad später als Grund für seinen Eintritt in den Deutschen Orden angegeben, zu dessen Großmeister er schließlich aufstieg. Gegen militärische Angriffe wusste sich die Stadt seitan mit ihrem gewaltigen Mauerring zu schützen, der in weiten Teilen bis heute erhalten ist. Einen anderen Gegner, die im Spätmittelalter immer wiederkehrende Pest, die besonders während der Epidemie am Ende des 15. Jahrhunderts grausame Ernte hielt, konnte man so indes nicht ausschließen. Während der langen Jahrhunderte der Neuzeit versank Fritzlar, überstrahlt vor Allem auch vom nahen Kassel, politisch in der Bedeutungslosigkeit, doch war das aus der heutigen Perspektive ein unerhörter Glücksfall, denn so konnte sich das mittelalterliche Stadtbild Fritzlars, ein architektonisches Ensemble mit faszinierendem Ambiente bis auf den heutigen Tag erhalten.





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I found it! 30 Jul 2004 by  ChaosBande   (Finds: 40   Score: 106.5)   (Hidden: 30   Score: 98)
     Open Log:    Non-commercial use only
Leider nur noch die Tüte da. Sonst alles weg. Schade um den netten Cache.
[Modified 2004-08-09 11:40:21]

I found it! 28 Jun 2004 by  Smeagol1   (Finds: 93   Score: 295)   (Hidden: 22   Score: 67.5)
     Open Log:    Unrestricted
28.06.2004, 18.45 Uhr:

Cache Nr. 6/21 auf der Ederseecachetour.

Auch der hier hat wieder viel Spaß gemacht! gut zu finden - von diesen Türmchen haben die Fritzlaer ja auch einige hier "rumstehen", oder?! ;-) Vielen Dank für die tollen Caches rund um Fritzlar!

Gruß, Sméagol

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